Tag: Wartungsintervalle

Motorräder der Zukunft – wie werden sie aussehen?

Seit der Erfindung des ersten Motorrads vor fast 150 Jahren wurden sie immer besser und besser und besser. Und obwohl es sicher einige Sargträger gibt, die meinen, die 60er, 70er oder 80er Jahre seien das goldene Zeitalter der Motorräder gewesen, werden die meisten vernünftigen Menschen wohl zustimmen, dass sie sich in jedem Jahrzehnt in fast jeder Hinsicht verbessert haben. Unabhängig davon, ob man glaubt, dass sie sich verbessert haben oder nicht, haben sie sich auf jeden Fall verändert; man muss sich nur einmal ansehen, auf was für Maschinen sie früher herumgefahren sind, um zu sehen, wie sehr. Aber haben die Fahrradhersteller nach all den Jahren die Perfektion erreicht, oder gibt es noch Raum für Verbesserungen? Werden die Motorräder immer größer, besser und schneller, oder wird die Regierung endlich ein Verbot für Maschinen mit 200 km/h erlassen? Werden wir den Verbrennungsmotor wirklich verbieten? Werfen Sie mit uns einen Blick in die 44teeth.com-Kristallkugel und fragen Sie uns: “Wie werden die Motorräder der Zukunft aussehen?

2030s

In zehn Jahren werden die Motorräder noch ziemlich ähnlich aussehen wie die, die Sie heute in den Ausstellungsräumen sehen. Und auf dem Papier werden sie sich auch sehr ähnlich sein. Die überwiegende Mehrheit wird immer noch mit wassergekühlten Viertakt-Benzinmotoren ausgestattet sein. Die wenigen Elektroantriebe, die es gibt, werden immer noch nicht wirklich mithalten können. Die Elektronik wird sich jedoch deutlich weiterentwickelt haben. So sehr, dass das Hochschalten eines Fahrrads der Vergangenheit angehören wird. Selbst die billigsten Fahrräder werden über Motoren verfügen, die butterweich laufen, und die Wartungsintervalle werden bei einigen Modellen bei mehreren hunderttausend Kilometern liegen. In den 2030er Jahren wird China mehr Motorräder verkaufen als alle anderen Länder zusammen.

2040s

In den 2040er Jahren werden Greta und ihre internationale Armee von Umweltschützern alle führenden Politiker der Welt dazu gebracht haben, Elektrofahrzeuge zu subventionieren. Die Batterie- und EV-Technologie hat sich in den letzten zehn Jahren exponentiell verbessert. 90 % der vierrädrigen Fahrzeuge sind inzwischen batteriebetrieben, aber die Fahrradindustrie hinkt immer noch hinterher. Um Greta zu übertrumpfen (und um von den Subventionen zu profitieren), beginnen die meisten großen Hersteller mit der Entwicklung von Hybrid-Fahrrädern, also Fahrrädern, die sowohl mit Benzin als auch mit Strom betrieben werden. Die Verkäufe von Hybrid-Fahrrädern überholen schnell die Verkäufe von herkömmlichen Fahrrädern, und schon bald gilt es als unhöflich, ein benzinbetriebenes Fahrrad zu besitzen.

2050s

Es wird immer schwieriger, an Benzin zu kommen. In den 2050er Jahren ist die Fahrradwelt in die Fußstapfen der Autowelt getreten. 90 % der Fahrräder sind vollelektrisch. Elektrofahrräder sind jetzt genauso schnell, genauso leicht und können sogar noch weiter fahren als Benzinfahrräder jemals konnten. Sogar mit einer vollen Tankfüllung. Die Batterien können inzwischen so viel Energie speichern, dass sie nicht mehr nur einen einfachen Elektromotor antreiben, sondern “Super-Schubdüsen”, die noch gar nicht erfunden sind. Die Fahrräder werden viele hundert Kilometer pro Stunde fahren können. Sie werden aber nicht in der Lage sein, dies zu tun, weil sie mit einem staatlichen Sender ausgestattet sein werden, der automatisch ein Bußgeld verhängt, wenn Sie die landesweite Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h überschreiten.

2060s

Mit anderen Energiequellen und neuen Antriebsmethoden sind Fahrräder nicht mehr wiederzuerkennen. In den 2060er Jahren entwickeln die Hersteller ständig neue und innovative Motorräder für die Zukunft. Eine dieser Innovationen, die in einem britischen Labor entwickelt wurde, nutzt Elektromagneten an Bord, um der magnetischen Anziehungskraft des Erdkerns entgegenzuwirken. Dadurch kann ein Motorrad bis zu einem Meter über der Erdoberfläche schweben. Obwohl es anfangs teuer war, entwickelten die Chinesen die Technologie schnell weiter und brachten sie in die Massenproduktion. Bald gibt es eine Reihe verschiedener Hersteller, die sich daran versuchen. Ende der 60er Jahre verfügen die “Hover Bikes” über mehr Sicherheitsmerkmale als ein NASA-Space Shuttle und sind daher wirklich fast unfallfrei.

2070s

Noch bevor die Motorradindustrie die Kunst des Schwebens beherrscht, sind Hersteller und Fahrer gleichermaßen bestrebt, den nächsten Schritt zu tun. Mitte der 70er Jahre können “Hover Bikes” in einer Höhe von bis zu 1.000 Fuß schweben und über 1.000 Meilen pro Stunde fliegen. Was wir als Motorrad und was wir als Flugzeug betrachten, wird zunehmend zu einer Grauzone. Die Zivilluftfahrtbehörde schreibt vor, dass jedes Fahrzeug, das mehr als 100 Fuß über dem Boden für mehr als 100 Sekunden am Stück fliegen kann, als Luftfahrzeug gilt. Und unterliegt daher den entsprechenden Vorschriften und Bestimmungen. Ob am Boden oder in der Luft, diese Motorräder der Zukunft können mithilfe präziser Navigationssysteme völlig autonom betrieben werden. Für ein noch intensiveres Erlebnis können sie auch vom Fahrer gesteuert werden, wobei jedoch keine physische Manipulation erforderlich sein wird.

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